post porn politics

Tim Stüttgen – 23. November 2009 – 20Uhr
(entfiel)

Warum Porno gucken? Warum nicht? Oder warum nach anderen Pornos suchen? Wie Sex-Performance theoretisieren? Wie andere Körper produzieren? Wie kritische Lüste feiern? Wie zensurlos kritisieren? Warum den Fetisch feiern? Wie Pornographie diskutieren? Wie Pro-Sex-Feminismus und Queerismus connecten? Wie Entfremdung sexualisieren? Warum Theorie und Praxis verkomplifizieren? Warum ist Macht sexy? Und warum der Körper ein Opfer kapitalistischer Vergesellschaftung? Warum nicht lieber anders ficken, anstatt Naturzustände zurückzuersehnen? Ein Symposium, das Sex als Kulturproduktion diskutieren und problematisieren, intensivieren und feiern soll.

Auf dem Symposium Post Porn Politics an der Berliner Volksbühne 2006 setzten sich Filmemacherinnen und Performance-Künstlerinnen, queere Aktivistinnen und Filmwissenschaftlerinnen, feministische Künstlerinnen und andere Produzentinnen ins Interface mit dem dreckigen Dings namens Porno. Anstatt weiter auf traditionellen Positionen der Zensur zu bestehen, sollten historisch und kritisch, aber auch affirmativ und produktiv nach neuen Strategien aus dem Zentrum der Macht gesucht werden. Oder neue Körper in es hinein?

Tim Stüttgen wird den gerade erschienenen Reader zum benannten Symposium vorstellen und einen visuellen, theoretischen und politischen Einblick in das heterogene Feld der Post Porn Politics geben.

Links:

  • Symposium zu post porn politics (Link)
    „Porno bedroht die männlihe Sexualität“ [Tim Stüttgen interviewt Virgine Despentes] (Link)
  • „Proletarier des Anus“ [interviewt beatriz preciado] (Link zu Teil 1 + Link zu Teil 2)
  • „Kollektiviert mich!“ (jungle world 20/2008) (Link)
  • „Was bringt der Streit?“ [tags: Feminismus & Geschlechterdemokratie] (Link)
  • „Lutsch meine Knarre“ [tags: schwule Gangsta-Rapper] (Link)
  • „The Singing Detective“ (via Spex)

1 Antwort auf „post porn politics“


  1. 1 Aktuelles zur Reihe « „Wann hört Macht auf? Hier fängt Macht an. Lass uns nicht von Sex reden.“ Pingback am 19. Oktober 2009 um 21:51 Uhr
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