Die Veranstaltungen finden (fast) immer Montagabend statt und beginnen (fast) immer 20Uhr.
Veranstaltungsort ist immer das Café Wagner.

Einführungsveranstaltung

26.10.2009 – Die IniatorInnen sprechen mit Karsten Kenklies, Silke van Dyk und Lars Gertenbach über die Reihe. Ihre Notwendigkeit, die Chancen und Probleme der Themenvielfalt soll ebenso angesprochen werden wie grundlegende Überlegungen zum Thema. So ist dieser erste Abend insbesondere für Interessierte spannend, die sich bisher nicht intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt haben.

Queere Perspektiven auf Prekarisierung

Queer und HartzIV? Ar­beit, Öko­no­mie, Se­xua­li­tät und Ge­schlecht im Neo­li­be­ra­lis­mus
02.11.2009 – Volker Woltersdorff

Zweigeschlechtliche Norm und ihr biologisch-medizinisches Fundament

Der geschlechtlichen Ordnung, Diskriminierungen und Gewalt in dieser, wird oft ein Fundament aus biologischen und medizinischen Theorien und ein daraus resultierender Naturalismus, zu Grunde gelegt.
10.11.2009 (Dienstag) – Heinz-Jürgen Voss

Wenn PostfaschistInnen zu sehr lieben.

Zur Austreibung des Sexuellen aus der Sexualität
16.11.2009 – Lars Quadfasel

post porn politics

Warum Porno gucken? Warum nicht? Oder warum nach anderen Pornos suchen? Wie Pornographie diskutieren? Wie Entfremdung sexualisieren?
23.11.2009 – Tim Stüttgen
(ent­fiel)

„…as serious as an invasion of the enemy in war time”

Juvenile Delinquency und die Produktion normaler Familien in den USA der 1950er
01.12.2009 (Dienstag) – Nina Mackert

„Are you man enough to be woman?“

Geschlechterverhältnisse im Punk & Hardcore und Emo-& Homophobie
07.12.2009 – Martin Büsser & Jonas Engelmann (aufgrund von Krankheit nur M.B. anwesend)

„Abortion Democracy“

Film & Diskussion – Der Film vergleicht die politischen, legislativen und gesellschaftlichen Entwicklungen bezüglich des Schwangerschaftsabbruchs in den Ländern Polen und Südafrika.
14.12.2009 (beginnt bereits 18Uhr!) – Sarah Diehl

„Männlichkeit macht mehr als Macht“

Über die Geschlechtlichkeit von Staat und Nation
04.01.2010 – Oliver Lauenstein

„jump and run. communistische postpornoperverse vs. kapitalsexistische ciswertmatrix“

C. Also eigentlich geht es ja darum aufzuzeigen, wie sich bestimmte queere Auseinandersetzungen mit Ökonomie postoperaistischer Ansätze bedienen um dann anschließend diese Referenzen aus unserer wertkritischen Perspektive zu untersuchen…
B. … Nee, eigentlich geht es doch darum, dass wir keine Lust mehr haben immer wieder anhören zu müssen: aber queere Ansätze sind doch total neoliberal anschlussfähig.
C. Na gut. aber wir haben ja auch Kritik an einer Politik der Selbstverantwortung und Flexibilisierung. Das fängt doch schon beim Arbeitsbegriff an, dieses Paradox.
B. Aber Arbeit finden wir doch scheisse! Ich fände das schön, wenn du das so nachzeichnen könntest, dass ich in Zukunft, wenn sich jemand mehr Privatsphäre oder Liebe wünscht, Sozialdemokratismus und Fordismus vorwerfen könnte.

11.01.2010 – Bini Adamczak & Cornelia Möser
(ent­fiel)

„Working on it“

Film & Workshop – ‘working on it’ will mithilfe von Interviews und Inszenierungen in den Diskurs über Geschlecht und Identität eingreifen.
17.01.2010 (Sonntag! beginnt ca. 17-18Uhr) – Karin Michalski

Auch im Alter noch Sex.

Sexualität und Alter(n). Eine soziologische Perspektive auf Sex im Alter
25.01.2010 – Tina Denninger

„Die Heide ruft“

Film & Gespräch zu Sexualbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen
01.02.2010 – Mirjam Mirwald & Danilo Vetter

Postmoderne Seinslehre

Über die Unmöglichkeit poststrukturalistischer Gesellschaftskritik
08.02.2010 – Florian Ruttner & Alex Gruber